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Aktuelles

Kartellamt gibt grünes Licht: Lactalis übernimmt die OMIRA GmbH

Ravensburg, 31.08.2017

PRESSEMITTEILUNG

Zukünftig gehört die OMIRA GmbH zur Lactalis-Gruppe. Die heute erteilte Freigabe des Kartellamtes macht den Weg frei für die Übernahme zum 1. September 2017. Ab diesem Tag gilt auch die Milchpreisgarantie für die OMIRA-Milcherzeuger mindestens für die nächsten 10 Jahre. Bereits am 22. Juni 2017 hatten 97,8 Prozent der OMIRA-Gesellschafter der durch Geschäftsführung und Aufsichtsrat vorbereiteten Transaktion zugestimmt.

Nach der jetzt erfolgten Zustimmung des Kartellamtes kann die Gesamttransaktion vollzogen werden. Der Geschäftsbetrieb mit den Beschäftigungsverhältnissen, inklusive der für die Mitarbeiter wichtigen Bestandteile wie tarifliche Bindung und Betriebszugehörigkeiten, wird auf die OMIRA GmbH (neuer Firmenname der OMIRA Industrie GmbH) übertragen. Die Lactalis-Gruppe übernimmt dann zum 1. September 2017 die OMIRA GmbH mit Ralph Wonnemann als Geschäftsführer.

Die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH dagegen wird ab diesem Zeitpunkt eigenständig im Eigentum der Milcherzeuger verbleiben und ausschließlich für die Beschaffung und Verwaltung der Rohmilch zuständig sein. Sie wird weiterhin die Milchmengen aller Milchlieferanten der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH sowie der angeschlossenen Genossenschaften bündeln.

Vertreten wird die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH zukünftig durch den neuen Geschäftsführer Erich Härle (bis dahin Vorsitzender des Aufsichtsrat) und durch die Mitglieder des bisherigen Aufsichtsrats unter Vorsitz des neu gewählten Ewald Kostanzer. Die Verträge zwischen den Milcherzeugern sowie der angeschlossenen Genossenschaften und der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH bleiben inklusive der bisherigen Kündigungsfristen unverändert bestehen.

Ab dem 1. September 2017 gelten dann für alle Milcherzeuger der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH die vertraglich von der Lactalis-Gruppe zugesicherten Milchpreisgarantien bis mindestens 31.12.2027. Das bietet den Landwirten eine hohe Investitions- und Zukunftssicherheit für 10 Jahre und darüber hinaus.

 „Wir freuen uns, dass durch die Integration der OMIRA GmbH in die Lactalis-Gruppe die Zukunft unserer Milcherzeuger sowie der beiden Standorte Ravensburg und Neuburg gesichert werden konnte und sind überzeugt, dass dies der richtige zukunftsweisende Schritt für alle Beteiligten ist“, erklärt Ralph Wonnemann.


OMIRA Geschäftsbericht 2016

Hier können Sie sich den OMIRA Geschäftsbericht 2016 herunterladen.

 


OMIRA Azubi-Team gewinnt Publikumspreis des Wettbewerbs "Klimawerkstatt"

Ravensburg, 21.07.2017

Auch in diesem Jahr haben vier OMIRA Auszubildende und DHBW-Studenten an dem Wettbewerb "Klimawerkstatt" des Unternehmens "myclimate" teilgenommen. Das Team hat sich dabei eine Reihe von Gedanken zu einfach realisierbaren Energiesparmaßnahmen im Unternehmen gemacht, um seinen Teil zum klimaneutralen Unternehmen beizutragen.

Realisiert wurde von den Auszubildenden das Projekt "Car(ing) for our environment". Hier haben die Beteiligten einen VW Golf aus dem Fuhrpark genauer angesehen. Es wurde ermittelt, wie viel CO2 eingespart werden kann, wenn anstatt eines Autos mit Verbrennungsmotor ein Elektrofahrzeug eingesetzt wird. Die Berechnungen ergaben hier eine mögliche Ersparnis von 2,7 Tonnen CO2.

Große Freude herrschte dann im OMIRA-Team als klar war, dass das Projekt die Online-Abstimmung gewonnen hat und die vier Beteiligten Auszubildenden und Studenten am 03.07.2017 zur Siegerverleihung nach Stuttgart ins "Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft" fahren konnten. Dort wurde Ihnen der mit 500 Euro dotierte Publikumspreis für die gewonnen Online-Abstimmung überreicht.

Die OMIRA bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten für das große Engagement und gratuliert dem gesamten Team ganz herzlich für die tolle Leistung und den Beitrag zur Klimaneutralität des Unternehmens!


Ravensburger Stadtlauf "Ravensburg läuft"

Ravensburg, 27.06.2017 

Am 24.06.2016 war es wieder soweit: die OMIRA war zum zweiten Mal mit einem Mitarbeiter-Läuferteam beim Ravensburger Stadtlauf "Ravensburg läuft" vertreten. Sieben Mitarbeiter aus den verschiedensten OMIRA-Abteilungen traten mit guter Laune an den Start und haben sich auf den 10km langen Rundkurs gewagt. Bei schönstem Wetter und bester Stimmung wurden alle Läufer von den Zuschauern an der Strecke tatkräftig angefeuert. Im Ziel angekommen waren sich alle OMIRA-Mitarbeiter einig: es hat mal wieder großen Spaß gemacht!

Damit die Zuschauer während der Veranstaltung auch optimal versorgt wurden, war die OMIRA mit einem von Auszubildenden organisierten Verkaufsstand für leckere und gesunde Milchprodukte vertreten. Für die "kleinen" Zaungäste gab es zudem einen Luftballon mit dem OMIRA-Frischmilch-Maskottchen "Axel".

Wie bereits im letzten Jahr, geht der Erlös zugunsten der "Radio 7 Drachenkinder". Ein tolles Projekt, das sich um traumatisierte und behinderte Kinder kümmert.


OMIRA-Gesellschafter stimmen Übernahme durch Lactalis zu

Ravensburg, 22.06.2017 

PRESSEMITTEILUNG

In der heutigen Gesellschafterversammlung stimmten die OMIRA-Gesellschafter mit einer überragenden Mehrheit von 97,8 Prozent für die Übernahme der OMIRA durch die Lactalis-Gruppe. Die OMIRA sichert sich damit gute Zukunftsaussichten für beide Standorte und eine 10-jährige Milchpreisgarantie für alle Milcherzeuger.

Ein zentraler Punkt der Gesellschafterversammlung war die Abstimmung über das Zukunftspaket, das die Übernahme der OMIRA durch die Lactalis-Gruppe vorsieht. Wichtige Bestandteile dieses Paketes sind unter anderem:

  • die Sicherung eines auf lange Sicht hohen Milchgeldes für alle Milcherzeuger. Es wird allen OMIRA-Milcherzeugern für mindestens 10 Jahre ein Milchpreis garantiert, der dem Milchpreisindex AMI-Bayern entspricht und zuzüglich der für die Landwirte individuellen OMIRA-Zuschläge (z.B. Mengenzuschlag, GVO-Zuschlag) über dem bayerischen Durchschnitt liegen wird,
  • die Rückzahlung der Geschäftsguthaben an die Milcherzeuger,
  • der Zugang zu internationalen Märkten und damit Schaffung neuer Absatzkanäle,
  • die Weiterentwicklung und Investition in die Standorte Ravensburg (Bereich Pulver & Ingredients) und Neuburg (Frische),
  • interessante Perspektiven für die Mitarbeiter.

Notwendig geworden waren die Partnergespräche, da das Jahr 2016 die OMIRA vor große Herausforderungen gestellt hat. Nachdem sich die OMIRA 2015 noch im oberen Bereich des Milchgeldvergleichs bewegt hatte, konnte die Molkerei der seit Sommer 2016 einsetzenden Verbesserung nicht vollständig folgen. Hauptgrund hierfür waren die hohen Interventionsbestände im Bereich Pulver, die die Preissteigerungen in diesem Segment blockiert haben.

Der Rückstand in der Milchgeldentwicklung verunsicherte die OMIRA-Milcherzeuger und verringerte ihre Bereitschaft, die Strategie OMIRA 2020plus konsequent weiter zu verfolgen. Daraus resultierende Kündigungen und Kündigungsandrohungen sorgten für Planungsunsicherheit im Hinblick auf die notwendigen Investitionen und Weiterentwicklungen.

Diese Situation hat die OMIRA dazu veranlasst, die ebenfalls in der Strategie OMIRA 2020plus verankerten Partnergespräche zu intensivieren. Es wurde systematisch mit mehreren Kandidaten gesprochen, die mit der OMIRA gemeinsam die Strategie 2020plus und die damit verbundenen umfangreichen Investitionen vorantreiben wollen. Dabei hat sich die Lactalis-Gruppe als optimaler Partner herauskristallisiert. Mit diesem Vorgehen ist die OMIRA ihrem Ziel treu geblieben, für alle OMIRA-Milcherzeuger eine gesicherte Zukunft in Aussicht zu stellen und dabei ein ausgewogenes Chancen-Risiko-Verhältnis für die Mitglieder zu wahren.

Durch die heutige Zustimmung zur Übernahme wird allen OMIRA-Milcherzeugern eine gute Planungsgrundlage und eine langfristige Perspektive geboten. Das unternehmerische Risiko von Investitionen in die Molkerei liegt zukünftig bei der Lactalis-Gruppe.

 

Überragende Zustimmung zur Übernahme und weiteres Vorgehen

Die überragende Zustimmung von 97,8 Prozent, die sehr deutlich über der notwendigen Mehrheit von 75 Prozent liegt, zeigt, dass die OMIRA-Milcherzeuger von den Möglichkeiten überzeugt sind, die die Übernahme durch die Lactalis-Gruppe bieten.

Nach der notwendigen formalen Zustimmung des Kartellamts, die im Verlauf des Monats August zu erwarten ist, wird zunächst der Geschäftsbetrieb mit den Beschäftigungsverhältnissen, inklusive der für die Mitarbeiter wichtigen Bestandteile wie tarifliche Bindung und Betriebszugehörigkeiten, auf die OMIRA Industrie GmbH übertragen. Im nächsten Schritt übernimmt die Lactalis-Gruppe dann die OMIRA Industrie GmbH.

Die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH wird ab Zustimmung des Kartellamtes eigenständig im Eigentum der Milcherzeuger verbleiben und ausschließlich für die Beschaffung und Verwaltung der Rohmilch zuständig sein. Sie wird weiterhin die Milchmengen aller OMIRA-Milchlieferanten sowie der angeschlossenen Genossenschaften bündeln und die Milch dann selbstständig an die Lactalis-Gruppe verkaufen. Vertreten wird die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH auch weiterhin durch die Mitglieder des aktuellen Aufsichtsrats. Die Verträge zwischen den Milcherzeugern sowie der angeschlossenen Genossenschaften und der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH bleiben inklusive der bisherigen Kündigungsfristen unverändert bestehen. Ab dem 01.09.2017 gelten dann für alle OMIRA-Milcherzeuger die vertraglich von der Lactalis-Gruppe zugesicherten Milchpreisgarantien mindestens bis 31.12.2027.

 

Unternehmenskennzahlen 2016

Trotz der turbulenten Rahmenbedingungen ist es der OMIRA gelungen, das Unternehmen 2016 ergebnismäßig und bilanziell stabil zu halten.

Dank einer konsequent vorsichtigen Steuerung des Unternehmens und konservativer Bilanzierung konnte die OMIRA-Gruppe das Jahr mit einem positiven Jahresüberschuss in Höhe von 1,6 Mio. Euro abschließen.

Die Gesamteigenmilchanlieferung der OMIRA-Gruppe ging in 2016 leicht auf 810 Mio. kg zurück.

Der von der OMIRA ausbezahlte Milchpreis war im Verlauf des Jahres 2016 entsprechend der Marktsituation weiter rückläufig und konnte auch nicht vollständig von der Markterholung profitieren. Unter Berücksichtigung aller Kontrakte, Zuschläge und Milchgeldzahlungen errechnet sich auf die gesamte Milchmenge der OMIRA ein durchschnittlicher OMIRA-Milchpreis von netto 27,72 ct/kg.

 

Entlastungen und Vertrauensfrage

Der Aufsichtsratsvorsitzende Erich Härle sowie der komplette Aufsichtsrat wurden für das Jahr 2016 entlastet, lediglich die Entlastung des Geschäftsführers Ralph Wonnemann wurde mit einem knappen Ergebnis verweigert.

Um seine Arbeit für die Zukunft auf eine solide Basis zu stellen, stellte Aufsichtsratsvorsitzender Erich Härle den Gesellschaftern die Vertrauensfrage zu seiner Person. Diese sprachen Härle mit 86,5 Prozent das Vertrauen für seine weitere Tätigkeit aus.

Weitere Informationen können Sie dem Geschäftsbericht 2016 entnehmen.


Bundesehrenpreis für Omira aus Ravensburg

Höchste deutsche Qualitätsauszeichnung - Preisverleihung in Berlin

Frankfurt am Main, Juni 2017

(DLG). Die Oberland-Milchverwertung Omira aus Ravensburg ist jetzt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet worden. "Das verdient großen Respekt, denn es ist die höchste Ehrung, die ein Unternehmen der deutschen Milchwirtschaft für seine Qualitätsleistungen erhalten kann", lobten die parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth und Dr. Diedrich Harms, Vizepräsident der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), bei der feierlichen Preisverleihung im Berliner Meistersaal.

Die Bundesehrenpreise werden jährlich an neun Unternehmen der deutschen Milchwirtschaft vergeben. Diese haben im Vorjahr die besten Ergebnisse bei den umfangreichen Experten-Tests der DLG-Qualitätsprüfungen erzielt. Beeindruckend bei den Ravensburgern ist nicht nur der hohe Qualitätsstandard des Sortiments, sondern auch die nachhaltige Qualitätsorientierung.

"Wer zum dritten Mal und damit den Bundesehrenpreis in Bronze erhält, dokumentiert eindrucksvoll, dass er zu den Spitzenbetrieben in Deutschland gehört und als Genussbotschafter richtungsweisende Maßstäbe setzt, die andere inspirieren", so der DLG-Vizepräsident. "Bleiben Sie Ihrem nachgewiesenen Bekenntnis zu Qualität treu. Denn Spitzenqualität begeistert auch in Zukunft Ihre Kunden."


OMIRA erwägt Zusammenschluss mit Lactalis-Gruppe

Ravensburg, 23. Mai 2017

PRESSEMITTEILUNG

Die OMIRA hat die Partnergespräche der letzten Monate erfolgreich abgeschlossen und erwägt einen Zusammenschluss mit der Lactalis-Gruppe. Durch das von beiden Firmen verhandelte Zukunfts-Paket, das eine Übernahme der OMIRA durch die Lactalis-Gruppe und eine 10-jährige Milchpreissicherung für die Milchlieferanten vorsieht, soll die langfristige Zukunft der OMIRA Milcherzeuger sowie die Weiterentwicklung der Standorte Ravensburg und Neuburg gesichert werden. Durch die Kompetenz von Lactalis im internationalen Markt erhoffen sich beide Unternehmen zudem neue Absatzmärkte. Die endgültige Entscheidung über den Zusammenschluss treffen die OMIRA Gesellschafter am 22. Juni 2017.

Das Jahr 2016 hat viele Molkereien in Deutschland vor große Herausforderungen gestellt. Auch die OMIRA konnte sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Nachdem sich die OMIRA 2015 noch im oberen Bereich des Milchgeldvergleichs bewegt hat, konnte die Molkerei der seit Sommer 2016 einsetzenden Verbesserung nicht folgen. Hauptgrund hierfür waren die hohen Interventionsbestände im Bereich Pulver, die die Preissteigerungen in diesem Segment blockiert haben. Diese nicht zufriedenstellende Entwicklung hat die OMIRA dazu veranlasst, die in der Strategie OMIRA 2020plus verankerten Partnergespräche zu intensivieren. Es wurde systematisch mit mehreren Kandidaten gesprochen, die mit OMIRA gemeinsam die Strategie 2020plus und die damit verbundenen umfangreichen Investitionen vorantreiben wollen.

Als optimaler Partner hat sich dabei die international erfolgreiche Lactalis-Gruppe herauskristallisiert. Mit der Lactalis-Gruppe werden folgende Ziele bestmöglich erreicht:

  • Sicherung eines auf lange Sicht hohen Milchgeldes für alle Milcherzeuger
  • Zugang zu internationalen Märkten und damit Schaffung neuer Absatzkanäle
  • Weiterentwicklung und Investition in die Standorte Ravensburg (Bereich Pulver & Ingredients) und Neuburg (Frische)

In den gemeinsamen Gesprächen wurde ein Zukunfts-Paket erarbeitet, das eine Übernahme der OMIRA vorsieht. Mit diesem Schritt wird allen OMIRA-Milcherzeugern eine gute Planungssicherheit und eine langfristige, sichere Perspektive geboten, ohne dass sie selbst das unternehmerische Risiko von Investitionen in die Molkerei tragen müssen. Dieses Risiko und die damit verbundenen Milchpreisschwankungen hatten seit Deregulierung des EU-Binnenmarktes die Milcherzeuger auch bei der OMIRA stark verunsichert. Die Stärkung der Standorte und die Sicherung der Zukunft der OMIRA Familienbetriebe verspricht zudem auch für die baden-württembergische und bayerische Milchwirtschaft Stabilität und Wachstum.

Das Zukunfts-Paket beinhaltet dabei folgende strukturelle Anpassungen für die OMIRA:

  • Zunächst wird der Geschäftsbetrieb mit den Beschäftigungsverhältnissen auf eine Gesellschaft ausgegliedert. Die Lactalis-Gruppe übernimmt anschließend diese Gesellschaft. 
  • Die Verträge zwischen den Milcherzeugern / Genossenschaften und der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH bleiben unverändert bestehen, so dass für die Milcherzeuger vieles nahezu unverändert bleibt. Das heißt, die genossenschaftliche Struktur zwischen der OMIRA und den Milcherzeugern bleibt erhalten. 
  • Die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH wird durch Mitglieder des aktuellen Aufsichtsrats die Interessen der Erzeuger gegenüber der Lactalis-Gruppe vertreten. 
  • Interessant für die OMIRA-Milcherzeuger ist der von Lactalis langfristig zugesicherte Milchpreis für alle Milcherzeuger. Dieser wird nach einer kurzen Übergangsphase dann bis 31.12.2027 mindestens AMI Bayern betragen. Damit erhalten alle Milcherzeuger die Sicherheit, dass sie langfristig immer im Durchschnitt der Region bezahlt werden. Die Auszahlung des Milchgeldes wird durch einen leistungsfähigen und finanzstarken Partner, der seit Jahrzehnten im Milchgeschäft erfolgreich arbeitet, garantiert.

Alle OMIRA Milcherzeuger und Mitarbeiter werden ab sofort in Informationsveranstaltungen über das Zukunfts-Paket informiert. Die gewählten Vertreter der Milcherzeuger werden dann in der Gesellschafterversammlung am 22. Juni 2017 über den Zusammenschluss abstimmen.

Die OMIRA GmbH ist eine der größten Molkereien in Süddeutschland und befindet sich im Besitz von rund 2600 Milcherzeugern. An zwei Standorten verarbeitet das Unternehmen rund 835 Million kg Milch jährlich. Herausragendes Qualitätsmerkmal aller OMIRA-Produkte ist die Herkunft der Milch aus anerkannten süddeutschen Regionen mit "Qualitätsprädikat" wie z.B. Alpen, Allgäu, Bodensee, Bayern und Schwarzwald - dieser Mix an besonderer Herkunft ist ein wichtiges Alleinstellungmerkmal der OMIRA. Die Herstellung von Milchprodukten für die internationale Lebensmittel- und Süßwarenindustrie sowie für Hersteller von Babynahrung gehört zu den Kernkompetenzen der OMIRA. Ein weiterer wichtiger Geschäftszweig ist die Herstellung laktosefreier Milchprodukte. Mit der Marke MinusL ist die OMIRA in Deutschland Innovations- und Marktführer. Fundiertes Know-how und moderne Technologie gestatten es der OMIRA, speziell auf Kundenwünsche maßgeschneiderte Rezepturen und Produktqualitäten herzustellen. Zusätzlich macht die Zertifizierung nach verschiedenen internationalen Standards, ein innovatives Nachhaltigkeitskonzept sowie eine hohe Produktqualität die OMIRA zu einem zuverlässigen Lieferanten.

Die Lactalis-Gruppe, ein 1933 gegründetes französisches Familienunternehmen, ist innerhalb von drei Generationen zur weltweiten Nummer 1 der Milchbranche aufgestiegen. Durch die Treue zu einem einzigen Handwerk, der Milchverarbeitung in all ihrer Formen, hat das Unternehmen ein Know-how erworben, das ihm die Möglichkeit eröffnet, auf allen Erdteilen in denen es vertreten ist, alle Kategorien der Milchverarbeitung anzubieten. 2016 hat die Lactalis-Gruppe einen Umsatz von 17,3 Milliarden Euro erzielt. Mit mehr als 236 Produktionsstätten in 44 Ländern und Vertriebsniederlassungen in insgesamt 85 Ländern ist Lactalis rund um den Globus erfolgreich präsent. Fast 75.000 Mitarbeiter waren in 2016 weltweit für Lactalis tätig.


MinusL hat tolle Neuigkeiten

Ravensburg, 13.April 2017

Mit einer Neupositionierung präsentiert sich die Marke MinusL in einem neuen Kommunikationsdesign in modernen, emotionalen Bilderwelten.

Das neue Markenimage geht ab dem 14.04.2017 mit einer 360° Werbekampagne an den Start. Den Auftakt bildet ein mitreißender TV Spot, der auf nahezu allen reichweitenstarken und zielgruppenaffinen TV Sendern zu sehen sein wird und den Kunden in die vielfältige Genusswelt von MinusL einlädt.

Print-, Online- und Out of Home sowie weitere Mediakanäle bewerben die Neupositionierung und der Claim "Meine Freiheit alles zu genießen" wird facettenreich interpretiert. Die interaktive Website www.minusL.de im Look & Feel des neuen Designs rundet das Kommunikationskonzept optimal ab.  

Besonders spannend: parallel zum Start der neuen Kommunikation gibt es eine ganze Reihe von neuen Produkten bei denen der Genuss im Vordergrund steht. Süß und herzhaft - mit den neuen Produkten MinusL Milch-Snack, MinusL Milchreis Classic und Zimt sowie dem MinusL Pizzakäse ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Zudem gibt es noch weiteren Grund zur Vorfreude: ab Mai wird das Sortiment noch um zwei weitere Leckereien erweitert: der MinusL Joghurt nach griechischer Art kommt neu in den Sorten Apfel-Dattel und Honig-Nuss.


OMIRA aus Ravensburg erhält Preis für langjährige Produktqualität

DLG bestätigt nachhaltige Qualitätsleistung

Ravensburg, März 2017

Die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH aus Ravensburg ist jetzt von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) zum 26. Mal mit dem "Preis für langjährige Produktqualität" geehrt worden. Das Unternehmen erhält die Auszeichnung für die Qualität seiner Produkte, die im Rahmen der DLG-Qualitätsprüfungen für Milcherzeugnisse regelmäßig untersucht werden.

Zahlreiche Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft lassen ihre Produkte seit vielen Jahren freiwillig durch die Sachverständigen der DLG testen. Um dieses Qualitätsstreben nachhaltig zu fördern, vergibt die DLG den "Preis für langjährige Produktqualität". Die Auszeichnung wird seit 30 Jahren jährlich an Hersteller von Lebensmitteln verliehen.

Unternehmen müssen fünf Jahre in Folge an den Qualitätsprüfungen des DLG-Testzentrums Lebensmittel teilnehmen und pro Prämierungsjahr mindestens drei Prämierungen erzielen. Ab dem 5 erfolgreichen Teilnahmejahr wird der Betrieb mit dem "Preis für langjährige Produktqualität" ausgezeichnet. Nimmt ein Hersteller in einem Jahr nicht teil oder erreicht nicht die erforderliche Anzahl an Prämierungen, so verliert er seinen Anspruch auf die Auszeichnung.


OMIRA Auszubildende erhält Auszeichnung

Ravensburg, März 2017

Olivia Schaar hat ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit der Zusatzqualifikation internationales Wirtschaftsmanagement bei der OMIRA als Beste der Hugo-Eckener-Berufsschule sowie als Zweitbeste der gesamten IHK Bodensee-Oberschwaben abgeschlossen. Mit 97 von 100 möglichen Punkten in der Abschlussprüfung der Berufsschule erreichte sie ein absolutes Traumergebnis und erhielt den Hugo-Eckener-Preis sowie eine besondere Anerkennung der OMIRA verliehen.

Tolle Neuigkeiten für die OMIRA: die Auszubildende Olivia Schaar hat ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit der Zusatzqualifikation internationales Wirtschaftsmanagement mit hervorragendem Ergebnis abgeschlossen. Als Jahrgangsbeste der Hugo-Eckener-Berufsschule sowie als Zweitbeste der gesamten IHK Bodensee-Oberschwaben in ihrer Ausbildungsrichtung gab es für Olivia Schaar zusätzlich zum hervorragenden Zeugnis mit Spitzennoten noch zwei weitere Gründe zur Freude. Die Hugo-Eckener-Berufsschule zeichnete sie mit dem Hugo-Eckener-Preis aus, der ihr in einem feierlichen Rahmen verliehen wurde. Zudem hat sich auch die OMIRA selbst etwas einfallen lassen um diese außergewöhnliche Leistung zu honorieren und ihr für den sehr guten und motivierten persönlichen Einsatz während der gesamten Ausbildung zu danken. So überreichten Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Personalleiter Helmut Norwat der Absolventin Olivia Schaar einen Gutschein für einen Zeppelinflug. „Es freut uns sehr, dass Frau Schaar dieses tolle Ergebnis erzielen konnte. Die gute Ausbildung unserer Nachwuchskräfte hat für uns einen sehr hohen Stellenwert da sie die Basis für qualifizierte Mitarbeiter ist“, betont Wonnemann. Als Ansporn für alle aktuellen und zukünftigen Auszubildenden setzt OMIRA deshalb ein weiteres Zeichen: der Preis für OMIRA-Auszubildende, die Schulbeste in der jeweiligen Ausbildungsrichtung sind, soll eine feste Institution werden um herausreichende Leistung zu fördern und zu würdigen.    

OMIRA bildet jährlich in 5 Berufen und dualen Studiengängen mit Bachelorabschluss aus. Die Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig und umfassen sowohl technische als auch kaufmännische Berufe. Eine Bewerbung als Milchtechnologe für das aktuelle Ausbildungsjahr ist aktuell noch möglich.


OMIRA stabil trotz schwierigem Milchjahr 2016

Ravensburg, 10.03.2017

Eine Reihe von verschiedensten Faktoren beeinträchtigte das Milchjahr 2016 gravierend. OMIRA konnte sich trotz dieser schwierigen Marktlage stabil halten und ein positives Jahresergebnis sowie einen ausbezahlten Milchpreis über dem deutschen Durchschnitt erzielen. Durch konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie OMIRA2020plus und die Fokussierung auf die Themen Qualität, Nachhaltigkeit, Spezialisierung, Markenstärkung und Partnerschaften konnten zudem gezielt die Weichen für eine positive Zukunft gestellt werden.

Das Jahr 2016 war für die Milchwirtschaft das schlechteste der letzten 10 Jahre. Die schwierige Marktsituation stellte alle Molkereien, so auch die OMIRA, vor große Herausforderungen. 

Insbesondere der branchenweit schwache Frische-Abschluss in der Handelsmarke für Mai bis Oktober 2016 und die –  auf Grund der hohen EU-Interventionsankäufe des 1. Halbjahres 2016 –  aufgebauten Lagerbestände an Milchpulver deutlich hinter den Notierungen für Fette zurückbleibenden Preise für Standard-Magermilchpulver, haben die Entwicklung beeinträchtigt.

Trotz dieser hemmenden Rahmenbedingungen hat sich die OMIRA mit einem Umsatz von rund 420 Mio. Euro (Vorjahr 460 Mio. Euro) und einem positiven Jahresergebnis von rund 1 Mio. Euro erneut stabil entwickelt.

Auch nach Investitionen verfügt die OMIRA weiter über eine gute positive Finanzlage von über 5 Mio. Euro nach Abzug der geringen Bankverschuldung. Gleichzeitig wurde für die Milcherzeuger ein durchschnittliches Milchgeld (4,2 % Fett/ 3,4 % Eiweiß) von ca. 27,7 ct/ kg erwirtschaftet; dieses liegt über dem deutschen Durchschnitt, wird jedoch den süddeutschen Index nicht erreichen. Erstmalig in Deutschland konnten ca. 30 % der OMIRA-Milcherzeuger von einem Festpreiskontrakt profitieren, der die schwierige Marktsituation erheblich abfedern konnte.

 „Die desaströse Marktentwicklung des letzten Jahres bestätigt uns darin, den ab Herbst 2015 eingeschlagenen Weg der Strategie OMIRA 2020plus konsequent weiter zu verfolgen“, so Geschäftsführer Ralph Wonnemann. Die OMIRA fokussiert darin die Themen Qualität, Nachhaltigkeit, Spezialisierung und Markenstärkung. In Zusammenarbeit mit Partnern werden neue Möglichkeiten geschaffen, um attraktive internationale Märkte optimal zu durchdringen und über kundenspezifische Produkte mehr Wert zu schaffen.

Zudem konnten bereits in 2016 einige Erfolge verbucht werden. So wurde die OMIRAMILCH als regionale Marke komplett neu aufgestellt und etabliert. Mit dem in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und dem Agrarbeirat erarbeiteten KUH-Konzept setzt man neue Maßstäbe im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Die Partnerschaft mit Mondelez wurde bis Ende 2020 verlängert und ist ein Beispiel für weitere zukünftige Partnerschaften im Interesse aller Milcherzeuger.

Mit Hochdruck arbeitet das gezielt verstärkte Team an der Straffung der Unternehmensstrukturen und einer weiteren Fokussierung auf langfristig attraktive Geschäftsfelder.

Die Milcherzeuger der OMIRA und das Unternehmen haben in 2016 erhebliche Vorleistungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Qualität erbracht. Die OMIRA baut auf ihre Überzeugung, dass sowohl der Einzelhandel als auch die weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie diesen Weg honorieren werden. Auch die Frische des Milchpulvers sollte im Vergleich zu den alten Beständen in den Interventionslägern der EU besonders honoriert werden. Die Top-Kunden der OMIRA legen großen Wert auf frische und einwandfreie Qualität zum Wohle ihrer Konsumenten aber auch im Interesse einer stabilen Zukunft der Milchlieferanten. 


Laktosefreies* Milchpulver für die Süßwaren-Industrie - Chancen durch Mehrwert

Ravensburg, Januar 2017

Auf der Pro Sweets, der internationalen Zuliefermesse für die Süßwaren- und Snackindustrie, stellte die Molkerei OMIRA ihre neuste Entwicklung im Milchpulverbereich vor. Ab sofort bietet das Unternehmen zwei laktosefreie Milchpulver-Varianten in seinem Sortiment an.

Mit der Marke MinusL ist OMIRA seit mehr als 15 Jahren Innovationsführer im Bereich laktosefreier Produkte im Einzelhandel. Die süddeutsche Molkerei steht aber ebenso für nachhaltige und hochwertige Qualitätsprodukte im Bereich Ingredients für die Lebensmittel- und hierbei insbesondere die Süßwarenindustrie. Für diese Produkt-Sparte stellte Joachim Dietrich, Bereichsleiter QM und Entwicklung, im Rahmen eines Vortrags auf der Pro Sweets die neu entwickelten laktosefreien Magermilch- und Vollmilchpulver vor.

Die Bereiche QM & Entwicklung, Betriebsleitung und Produktion arbeiteten gemeinschaftlich intensiv daran, um das laktosefreie Milchpulver zur Marktreife zu bringen. Entscheidend ist, dass bei dem von OMIRA angewandten Herstellungsprozess, im Gegensatz zu anderen Verfahren, die natürliche Zusammensetzung der Milch nicht verändert wird. Lediglich die Laktose wird mit Hilfe des Enzyms Laktase in Glukose und Galaktose gespalten und für den Verbraucher mit Laktoseintoleranz verträglich gemacht. Das Produkt gewinnt durch die Spaltung der Laktose an Süßkraft, was den Vorteil hat, dass in einigen Anwendungsrezepturen der Zucker-Einsatz reduziert werden kann.

Durch die Verwendung von laktosefreiem Milchpulver in der Lebensmittelindustrie profitieren Personen, die bisher auf den Verzehr verschiedenster Leckereien verzichten mussten. In Deutschland sind rund 15 - 20 % der Personen laktoseintolerant.

*< 0,1 g / 100 g


OMIRA spendet 5.000 Euro an die Familiennachsorge Elisa e.V. in Neuburg/Donau

Neuburg, Dezember 2016

Unter dem Weihnachtsmotto "Spenden statt Weihnachtsgeschenke" spendet OMIRA auch in diesem Jahr wieder 5.000 Euro an die ELISA in Neuburg. "Die positive Resonanz aus den vergangenen Jahren hat uns erneut dazu bewogen auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner/-kunden zugunsten karitativer Einrichtungen und Aktionen zu verzichten. Die Region liegt uns sehr am Herzen, da wir hier mit den Neuburger Milchwerken einen wichtigen Standort haben und viele unserer Milcherzeuger und Mitarbeiter in oder um Neuburg leben. Darum ist die Wahl wieder auf die Familiennachsorge Elisa e.V. gefallen" sagt Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA.

Am 16.12.2016 war es dann soweit: Geschäftsführer Wonnemann überreichte gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Erzeugergemeinschaft Neuburger Milchwerke Rudolf Ruisinger sowie dem Betriebsleiter der Neuburger Milchwerke Thomas Müller den Scheck an die Verantwortlichen der Elisa e.V. "Mit dieser Spende möchten wir unsere Wertschätzung und unseren Respekt gegenüber der großartigen Leistung von Elisa e.V. zum Ausdruck bringen. Dank des Engagements aller Elisa-Mitarbeiter können Familien mit kranken Kindern auf kompetente Hilfe und Unterstützung vertrauen" so Wonnemann. Hinter dieser Meinung stehen nicht nur die Aufsichtsräte und Geschäftsleitung der OMIRA sondern auch die gesamte Belegschaft, betont Wonnemann im Gespräch.

"Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn Menschen gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit" - das ist das Motto von Elisa. Dazu möchte die OMIRA einen Beitrag leisten.

Elisa, der Verein zur Familiennachsorge, hat sich zum Ziel gesetzt die Lebensqualität schwerst-, chronisch- und krebskranker Kinder nachhaltig zu verbessern. Nach der Entlassung aus stationärer Behandlung bietet Elisa eine familienorientierten sozialmedizinischen Nachsorge an. Mit dieser professionellen Betreuung hilft der Verein den Familien mit ihren kleinen Patienten gemeinsam einen Weg zu finden, mit der Krankheit umzugehen.


OMIRA spendet 6.340 Euro an Radio7 Drachenkinder

Ravensburg, 01.12.2016

Wie in den vergangenen Jahren spendet die Molkerei OMIRA auch in diesem Jahr anstatt Weihnachtsgeschenken für Kunden wieder an die Radio7 "Drachenkinder". Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Betriebsratsvorsitzender Egon Burr überreichten am 30. November 2016 im Namen der gesamten OMIRA-Belegschaft einen Scheck in Höhe von insgesamt 6.340 Euro an Karin Rothaupt von Radio7. "Wir finden die "Drachenkinder" vorbildhaft und möchten mit unserer Spende weiterhin die Aktion unterstützen, die so vielen Kindern in unserer Region wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert", so Ralph Wonnemann.

Die OMIRA Mitarbeiter sammelten bei verschiedenen Aktionen 1.140 Euro für die Radio7 Drachenkinder, die OMIRA spendet zusätzlich 5.200 Euro. "Es freut uns sehr, dass unsere Mitarbeiter auch einen so hohen Beitrag gesammelt haben. Dies zeigt, dass alle Mitarbeiter hinter der Spendenaktion der Radio7 "Drachenkinder" stehen", betonte der OMIRA Geschäftsführer.

Die Radio7 "Drachenkinder" ist eine Aktion, die Kinder und Jugendliche unterstützt, die ohne eigenes Verschulden in lebensbedrohliche Situationen geraten sind.


OMIRA ehrt Jubilare

Neuburg, November 2016

Die OMIRA bedankte sich im Rahmen einer gemütlichen Jubilarfeier am 10.11.2016 in der Gaststätte "Rennbahn" in Neuburg/Donau bei ihren langjährigen Mitarbeitern der Standorte Ravensburg und Neuburg. Erstmals wurde dieses Jubiläum in Neuburg gefeiert.

In seiner Ansprache dankte Ralph Wonnemann den Jubilaren auch im Namen des Aufsichtsrates für ihre Verbundenheit, Loyalität und langjährige Treue, die sie der OMIRA schon seit Jahrzenten halten. "Wir sind stolz darauf, so viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit einer langjährigen Erfahrung in unseren Reihen zu haben, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz, Fachwissen und viel Herzblut einen wertvollen Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Molkerei beitragen. Wir brauchen auch für die Herausforderungen in der Zukunft eine gesunde Mischung von kritischem Engagement, Treue und Verantwortungsbewusstsein", so Wonnemann.

Herr Manfred Wiest würdigte im Anschluss jeden Jubilar mit einer kurzen Laudatio. Als Dankeschön überreichte Ralph Wonnemann allen Geehrten mit einer Betriebszugehörigkeit von mehr als 25 Jahren eine Urkunde der jeweils zuständigen IHK sowie die goldene OMIRA-Verdienstmedaille. Für diejenigen Jubilaren mit 10 Jahren Betriebszugehörigkeit gab es die Medaille in Silber.

Auch die beiden Betriebsratsvorsitzenden Herr Burr (Ravensburg) und Herr Griebel (Neuburg) schlossen sich dem Dank der OMIRA für die langjährige Treue der Kollegen an und betonten ebenfalls die Wichtigkeit dieses Zugehörigkeitsgefühls. Sie forderten die Jubilare auf, ihre Erfahrungen an die jungen Nachwuchskräfte weiter zu geben, damit auch in Zukunft die Aufgaben zum Wohle aller gemeistert werden können.


SWR4 zu Gast bei OMIRA

Ravensburg, 29. September 2016

Am 27.9.2016 war das SWR4 Radio (Studio Friedrichshafen) zu Gast bei OMIRA in Ravensburg. Zwischen 12:30 und 13 Uhr sowie zwischen 16 und 17 Uhr gab es auf SWR4 insgesamt drei Übertragungen. Berichtet wurde über den Milchpreis und die Milchanlieferung sowie aus dem Trockenwerk und der Butterei.
 


OMIRA Auszubildende von der Berufsgenossenschaft prämiert

Gesundheit, Sport und Ernährung - diese drei Themenbereichen standen im Fokus des OMIRA Gesundheitstags, der von den Auszubildenden und DHBW-Studenten der Molkerei organisiert wurde. Und genau für dieses besondere Engagement wurden die Auszubildenden nun im Rahmen des Präventionspreises "Querdenker" der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) ausgezeichnet.

Im Rahmen des Präventionspreises 2016 prämierte die Berufsgenossenschaft Azubi-Projekte mit ihrem Preis "Querdenker". Gesucht wurden kreative und pfiffige Ideen von Auszubildenden, die sich in ihrem betrieblichen Umfeld mit sicherem und gesundheitsbewusstem Arbeiten auseinandersetzen.

Die OMIRA Auszubildenden und DHBW-Studenten engagierten sich im Gesundheitsmanagement der Molkerei, welches aktuell um verschiedene neue Angebote erweitert wird. Dabei entwickelten sie ein spannendes Konzept für einen Gesundheitstag, bei dem Sport und gesunde Ernährung am Arbeitsplatz im Vordergrund stehen. Mitte November 2015 wurde dieses Konzept in Zusammenarbeit mit der BGN in der OMIRA-betriebseigenen Kantine mit zahlreichen Angeboten zu den Themen Gesundheit, Sport und Ernährung umgesetzt.

Die BGN ehrte die OMIRA Auszubildenden nun Ende August für ihren durchgeführten Gesundheitstag und ihren Einsatz. Stellvertretend für alle Auszubildenden sind Susanne Haller (2. Lehrjahr), Jenny Koch (3. Lehrjahr) und Moritz Kälber (3. Lehrjahr) nach Fridrichroda gereist, um den von den Azubis organisierten Gesundheitstag vorzustellen.

An insgesamt drei Veranstaltungstagen in der Schulungsstätte der BGN konnten sich die Auszubildenden der verschiedenen Firmen über ihre Projekte austauschen, neues zum Thema Arbeitssicherheit früher und heute erfahren sowie die vor mehr als 500 Jahren erbaute wasserradbetriebene Schmiedeanlage, den "Tobiashammer" in Ohrdruf besichtigen.

"Das Programm der BGN war wirklich spannend gestaltet. Es war sehr interessant sich mit den Azubis der anderen Firmen auszutauschen und mehr über deren Projekte zu erfahren. Unser Aufenthalt in Friedrichroda hat uns wirklich Spaß gemacht und regt weiterhin zum Querdenken an", so Jenny Koch, Auszubildende der OMIRA.


„Komm, mach mit“ – OMIRA bei Ravensburg spielt

Ravensburg, 28. September 2016

"Komm, mach mit!" – diesem Ruf von Ravensburg spielt ist auch die OMIRA gefolgt. Als vom 10. bis 11. September ganz Ravensburg wieder ins alljährliche Spielefieber fiel und sich die Ravensburger Altstadt zum 28. Mal zu einer riesigen Spielmeile verwandelte war auch die Molkerei OMIRA mit einem Aktionsstand für Kinder dabei.

Damit am 10. September der Startschuss zum Spielen allerdings fallen konnte, legten sich die OMIRA Auszubildenden und DHBW-Studenten im Vorfeld mächtig ins Zeug und organisierten das komplette Spiele-Event der OMIRA: So warteten ein liebevoll gestaltetes Wurfhäusle, leckere Milchshakes, Luftballons und Axel-Tattoos auf die Spieler-Meute.

Bei strahlendem Sonnenschein versuchten schließlich rund 1600 Kinder begeistert ihr Glück Joghurteimer, Milchtüte und Buttermilch-Becher aus den Fenstern und Türen des OMIRA Wurfhäusle zu werfen. Für alle kleinen Teilnehmer stand eine Schokomilch bereit und wer zusätzlich genügend Treffer erzielte, erhielt als Gewinn entweder eine Brotdose oder einen Ausmalbecher mit Bauernhofmotiv.

Als besondere Überraschung besuchte das OMIRA Maskottchen Axel Ravensburg spielt und verteilte zur Freude aller Luftballons und Tattoos an große und kleine Spiele-Freunde. 

Besonders bedanken möchten sich die OMIRA Auszubildenden und die Mitarbeiter der Molkerei bei allen, die für die Radio 7 Drachenkinder gespendet haben.


Ausbildungsstart bei OMIRA

Ravensburg, September 2016

Am 01.09.2016 hat die OMIRA GmbH an ihren beiden Standorten Ravensburg und Neuburg insgesamt zehn neue Auszubildende begrüßt. Hier werden sie ihre berufliche Laufbahn als Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation internationales Wirtschaftsmanagement, Milchtechnologen (m/w) oder Milchwirtschaftlichen Laboranten (m/w) starten. Neben der Berufsschule werden sie in der OMIRA je nach Ausbildungsberuf verschiedene Verwaltungs- bzw. Produktionsabteilungen kennenlernen.

Für ihre neuen Azubi-Kollegen haben sich die Auszubildenden der höheren Lehrjahre mächtig ins Zeug gelegt und ihnen als Willkommensgeschenk eine Schultüte gebastelt.

Zum 01.10.2016 beginnen bei der OMIRA in Ravensburg zwei angehende Studentinnen ihre Ausbildung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zum Bachelor of Arts, in der Fachrichtung BWL und Industrie. Die OMIRA wünscht allen neuen Auszubildenden in ihren neuen Abteilungen und Berufen viel Erfolg.


DLG-Gold-Medaillen für OMIRA aus Ravensburg

Experten von Produktqualität überzeugt - Preisträger bei Internationalen DLG-Qualitätsprüfungen für Milcherzeugnisse und Speiseeis

Pressmitteilung 26.08.2016 

Qualität ist ein Muss für die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH aus Ravensburg. Die Produkte des Unternehmens wurden jetzt bei der Internationalen Qualitätsprüfung für Milcherzeugnisse und Speiseeis vom Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) mit 117 Gold- und 12 Silber-Medaillen ausgezeichnet. Insgesamt testeten die DLG-Experten in diesem Prämierungsjahr 3.225 Milchprodukte.

Im Mittelpunkt der umfangreichen Tests steht die sensorische Produktanalyse, die eine objektive Qualitätsbeurteilung ermöglicht. Hierfür hat die DLG eine produktspezifische, beschreibend-bewertende Prüfmethode entwickelt, die wissenschaftlich fundiert und international anerkannt ist. Die Ergebnisse der sensorischen Produktbewertung berücksichtigen u.a. Einflüsse der Rohstoffauswahl, der Herstellungstechnologie und der Rezeptur. Die Ergebnisse werden ergänzt um eine obligatorische Verpackungs- und Kennzeichnungsprüfung sowie um weitere (Labor-) Analysen der Milcherzeugnisse.


OMIRA Auszubildende für Klimaprojekt ausgezeichnet

Auszubildende und DHBW-Studenten der OMIRA GmbH wurden im Bildungsprojekt "Klimawerkstatt" für ihre Arbeit "Unscheinbare Stromfresser - Kühlgeräte" ausgezeichnet

Ravensburg, 07.07.2016

Seit mittlerweile sechs Jahren hat die Klimawerkstatt - ein Bildungsprojekt der Klimaschutzorganisation myclimate - zum Ziel, Umweltwissen zu schaffen und Engagement mit technischem Geschick, Innovationsgeist und gestalterischen Fähigkeiten zu verknüpfen. Die Aufgabe für die Teilnehmer ist es, Produkte und Projekte zu entwickeln, die CO₂ reduzieren, die Energieeffizienz fördern oder die breite Öffentlichkeit zu Maßnahmen gegen den Klimawandel im Alltag animieren.

In diesem Jahr haben 42 Teams an dem Klimabildungsprojekt teilgenommen. Die besten neun Projekte durften sich am 04.07.2016 in Stuttgart einem interessierten Publikum präsentieren.

Das Auszubildenden-Team der OMIRA trat in der Kategorie Energie und Planung mit dem Projekt "Unscheinbare Stromfresser: Kühlgeräte" an und wurde für herausragendes Engagement ausgezeichnet. Des Weiteren erhielten die OMIRA-Azubis den Präsentationspreis für die beste Vorstellung des Projektes während der Veranstaltung. Am Ende freute sich das OMIRA-Team über insgesamt 700 € Preisgeld.

"Wir freuen uns sehr über den Preis und bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Otto, unserem verantwortlichen Projektbetreuer in der OMIRA, für die tolle Unterstützung", so Moritz Kälber im Namen aller Auszubildenden.


OMIRA trotz Milchmarktkrise erfolgreich unterwegs

Mitteilungen zur Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH am 22. Juni 2016

Ravensburg, 22.06.2016

PRESSEMITTEILUNG

Im Nachgang zur heutigen Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH informieren wir Sie über die Entwicklung in 2015 und geben einen Einblick in die Markt- und Unternehmenssituation im Jahr 2016.

 

OMIRA behauptet sich gut im turbulenten Milchmarkt 2015

Das vergangene Jahr 2015 war geprägt durch den Wegfall der Milchquote. Wachsende Milchmengen, internationale Nachfragerückgänge und in allen Segmenten fallende Preise sorgten für große Unruhen und Turbulenzen im Milchmarkt. Die prognostizierten Entwicklungen im Milchpreis wurden stetig weiter nach unten korrigiert und auch Branchenexperten waren von der Heftigkeit der Entwicklung überrascht. Seit Ende 2013 befinden sich die Märkte in einem Abwärtstrend, der im Milchgeld nur zeitverzögert wiedergegeben wird. National betrachtet war 2015 das zweit-schlechteste Milchjahr seit der Deregulierung im Jahr 2007.

Die OMIRA hat es trotz dieser Schwierigkeiten geschafft, in 2015 ein überdurchschnittliches Milchgeld und ein positives Unternehmensergebnis erzielen zu können. Das Unternehmen ist trotz Milchmarktkrise stabil und entwickelt sich positiv weiter.

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2015 war geprägt durch die rückläufige Marktentwicklung, die bereits im 2. Quartal 2014 begonnen hat. Mit einer konsequent vorsichtigen Steuerung des Unternehmens und konservativer Bilanzierung konnte die OMIRA-Gruppe das Jahr mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 627 TEUR abschließen.

Die Gesamteigenmilchanlieferung der OMIRA-Gruppe hat sich in 2015 stabilisiert und bewegt sich mit 820 Mio. kg über dem prognostizierten Volumen. Durch die Wandlung der bestehenden Lieferbeziehung mit der Bezirksmolkerei Ansbach eG in eine Beteiligung, wurden im Juni 2015 auch diese Mengen für die Zukunft strategisch planbar gesichert.

Der von der OMIRA ausbezahlte Milchpreis war im Verlauf des Jahres 2015 entsprechend der Marktsituation weiter rückläufig, lag jedoch unter Berücksichtigung der Nachzahlungen mit netto 31,53 ct/kg insgesamt über dem süddeutschen und bundesdeutschen Durchschnitt. Seit Herbst 2013 erhalten die OMIRA Milcherzeuger auch ohne Berücksichtigung des Alpenbonus ein Milchgeld, das über dem süddeutschen Durchschnitt liegt. Die OMIRA verzichtete 2015 bewusst auf die Erzielung von höheren Gewinnen, um den von der Marktseite getriebenen Rückgang des Milchpreises aufzufangen und so die Milcherzeuger zu stützen.

Durch die im Herbst 2015 erfolgte Verabschiedung der Strategie "OMIRA 2020plus" wurden die Weichen gestellt, um den steigenden Herausforderungen am Milchmarkt gewachsen zu sein und die sich bietenden Chancen des Weltmarktes optimal nutzen zu können.

 

Entwicklungen der OMIRA im Milchkrisenjahr 2016

Weltweit war die Rohmilchproduktion in den ersten Monaten des Jahres 2016 weiterhin steigend, so dass kurzfristig keine Entlastung des Marktes in Sicht ist. Tendenziell wird die Entwicklung des Milchpreises dadurch noch weiter abwärts bzw. auf niedrigem Niveau stagnierend verlaufen.

Durch den Startschuss für die Umsetzung des Strategieprojektes "OMIRA 2020plus" wurden die Eckpfeiler für die Weiterentwicklung und Zukunftssicherung der OMIRA gestellt. Die Milcherzeuger stellen sich dabei bewusst hinter das Strategiepapier und hatten in den vergangenen Winterversammlungen grünes Licht für die Umsetzung gegeben.

Säulen der Strategie "OMIRA 2020plus" sind unter anderem die Stärkung und Weiterentwicklung der bestehenden Marken sowie der Ausbau langfristiger Partnerschaften bei gleichzeitiger Erschließung von neuen Absatzmärkten im In-und Ausland.

Aktuell geht die OMIRA deshalb mit ihrer Premium-Regionalmarke OMIRA MILCH einen neuen Schritt. Die Marke wurde einem komplett Relaunch unterzogen und neu positioniert. Der Fokus der Marke liegt jetzt auf der Herkunft der Milch aus dem Alpenvorland, dem Thema Nachhaltigkeit und der Konzentration auf die Milchbauern als Erzeuger dieses qualitativ hochwertigen Rohstoffes.

Im Bereich der langfristigen Partnerschaften ist es erstmalig in Deutschland gelungen ein Festpreismodell einzuführen. Mit dem Alpenmilch-Partner Mondelez wurde unabhängig von der Milchpreisentwicklung ein Jahreskontrakt über 100 Mio. kg Milch zu einem fixen Milchpreis von 32,5 ct/kg abgeschlossen. Start des Jahreskontraktes, für den sich die Milcherzeuger im Frühjahr 2016 frei entscheiden konnten, ist der 01.07.2016, so dass sich hieraus bereits planbare Effekte für das Jahr 2017 ergeben. Ziel ist es, weitere ähnliche Abschlüsse mit anderen Partnern zu erzielen, um so für die OMIRA, die Milcherzeuger und den jeweiligen Partner Stabilität und Planungssicherheit zu gewährleisten.

Insgesamt konnte die OMIRA in den ersten vier Monaten ein positives Unternehmensergebnis erzielen und ein Milchgeld von 26,73 ct/kg auszahlen, das über dem deutschen Durchschnitt lag. Die OMIRA ist bemüht, die Erzeuger auch weiterhin bestmöglich zu stützen und verzichtete deshalb in den ersten vier Monaten des Jahres 2016 bewusst auf größere Gewinnerzielung.

Durch die Konzentration auf die in der Strategie festgelegten Eckpfeiler und dem vorsichtigen Agieren am Markt, hat die OMIRA gute Voraussetzungen geschaffen um im schwierigen Milchjahr 2016 das bestmögliche Ergebnis für die Erzeuger und das Unternehmen zu erzielen.

 

Aufsichtsrat und Geschäftsführer Ralph Wonnemann wiederholt mit großen Mehrheiten entlastet - Milcherzeuger sprechen dem Führungsgremium auch für das Milchkrisenjahr ihr Vertrauen aus

In der heutigen Gesellschafterversammlung wurde der in 2015 amtierende Aufsichtsrat sowie Geschäftsführer Ralph Wonnemann mit großer Mehrheit entlastet. Diese Entscheidung bestätigt, dass der von Aufsichtsrat und Geschäftsführung eingeschlagene Kurs vollständig mitgetragen wird und vollstes Vertrauen in die Arbeit vorliegt.

Zur turnusgemäßen Wiederwahl stellten sich Konrad Kling, Ewald Kostanzer und Harald Zolg. Alle drei Aufsichtsräte wurden mit überzeugenden Mehrheiten für weitere 4 Jahre in ihrem Amt bestätigt und damit auch ihr Arbeitseinsatz in der letzten Amtsperiode von den Gesellschaftern honoriert.

Altersbedingt schied Willi Armbruster aus dem Aufsichtsrat aus. An seine Stelle wurde, ebenfalls mit großer Mehrheit, Ernst-Martin Bilger, Vorstandsvorsitzender der Albmilch eG in Rottweil, gewählt.

Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Aufsichtsratsvorsitzender Erich Härle bedankten sich bei Willi Armbruster für die hervorragende Arbeit in den letzten Jahren.

 

Effizienz der Aufsichtsratsarbeit extern bestätigt

Aufsichtsratsvorsitzender Erich Härle betonte in seiner Ansprache erneut die steigende Professionalisierung der Aufsichtsratsarbeit. Dazu gehört für Härle auch die freiwillige Einhaltung und Ausrichtung am Deutschen Corporate Governance Kodex. Dieser verlangt unter anderem die regelmäßige Überprüfung der Effizienz des Aufsichtsrates. Durch diese Effizienzprüfung soll insbesondere die Wirksamkeit und Zielerreichung der Tätigkeit des Aufsichtsrates analysiert und gegebenenfalls optimiert werden. 2016 stellte sich der Aufsichtsrat deshalb auf eigenen Wunsch dieser Evaluierung. Das Ergebnis dieser externen Beurteilung wies gute Ergebnisse auf und bestärkt den Aufsichtsrat darin, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.

Insgesamt hat die OMIRA in 2015 ihre gesetzten Ziele erreicht und sich gut auf das marktseitig noch schwierigere Jahr 2016 vorbereitet.


Bundesehrenpreis für OMIRA aus Ravensburg

Höchste deutsche Qualitätsauszeichnung – Preisverleihung in Berlin

Ravensburg, 10.6.2016

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat jetzt die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH aus Ravensburg mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet. Das ist die höchste Ehrung, die ein Unternehmen der deutschen Milchwirtschaft für seine Qualitätsleistungen erhalten kann. Staatssekretär Dr. Robert Kloos und Prof. Dr. Achim Stiebing, Vizepräsident der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), übergaben Urkunde und Medaille an OMIRA Produktionsleiter Alois Keller im Meistersaal in Berlin.

Die Bundesehrenpreise wurden an zwölf Unternehmen der deutschen Milchwirtschaft vergeben, die im Vorjahr die besten Testergebnisse bei der DLG-Qualitätsprüfung für Milcherzeugnisse erzielt haben. An diesem bedeutendsten deutschen Leistungsvergleich haben sich 182 Betriebe mit 3.091 Erzeugnissen beteiligt. Im Zentrum der Experten-Tests nach akkreditierten Prüfnormen standen die sensorische Produktanalyse, die ergänzt wurde um Labor-, Verpackungs- und Kennzeichnungstests.

 Der Bundesehrenpreis steht für Glaubwürdigkeit in der Qualitätsleistung, lobte der DLG-Vizepräsident den Bundesehrenpreisträger. Diese gelte es immer wieder aufs Neue unter Beweis zu stellen. Seinen Worten zufolge ist der Bundesehrenpreis Anerkennung und Ansporn zugleich. „Denn damit verbunden ist die große Verpflichtung und Verantwortung, auch in Zukunft in eine nachhaltige Produktqualität zu investieren, die für andere Vorbild sein kann.“


Nachhaltig Qualität unter Beweis gestellt:

DLG-Auszeichnung für OMIRA Oberland-Milchverwertung aus Ravensburg

Ravensburg, 15.4.2016

Verleihung „Preis für langjährige Produktqualität“ –
Unternehmen überzeugt kontinuierlich in DLG-Qualitätsprüfungen 

Die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH aus Ravensburg ist jetzt von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) mit dem „Preis für langjährige Produktqualität“ geehrt worden. Das Unternehmen erhält zum 25. Mal die Auszeichnung für die Qualität seiner Produkte. Die Preisverleihung fand in feierlichem Rahmen in Würzburg statt. DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing überreichte die Urkunde an das Unternehmen, das regelmäßig mit Erfolg an den DLG-Qualitätsprüfungen für Milch und Milcherzeugnisse teilnimmt. 

Um das Qualitätsstreben von Unternehmen nachhaltig zu fördern, vergibt die DLG den „Preis für langjährige Produktqualität“. Die Auszeichnung wird jährlich an Hersteller von Lebensmitteln verliehen, die ihre Produkte seit vielen Jahren freiwillig von den Sachverständigen der DLG testen lassen.

Unternehmen müssen fünf Teilnahmejahre in Folge mit jeweils mindestens drei Prämierungen pro Prämierungsjahr vorweisen. Ab dem fünften erfolgreichen Teilnahmejahr wird der Betrieb mit dem „Preis für langjährige Produktqualität“ ausgezeichnet. Nimmt ein Hersteller in einem Jahr nicht teil oder erreicht er nicht die erforderliche Anzahl an Prämierungen, so verliert er seinen Anspruch auf die Auszeichnung.


Homöopathie in der Milchviehhaltung

Im Rahmen des OMIRA Nachhaltigkeitskonzept steht das Thema Tierwohl im Fokus. Und weil die Gesundheit der Kühe eine besondere Rolle spielt, bekommt auch Homöopathie in der Tierhaltung eine neue Bedeutung. Auf dem Hof von OMIRA Landwirt Robert Müller wurde für RegioTV ein Beitrag zum Einsatz von Homöopathie in der Milchviehhaltung gedreht.

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Homoeopathie-im-Kuhstall-_arid,10420608_toid,531.html  


Spende für die Lachmuskel Klinik-Clowns der OSK

Ravensburg 06.04.2016

Das OMIRA-Maskottchen Axel überreichte einen Scheck an die Lachmuskel Klinik-Clowns der OSK. Freuen durften sich Dr. Tilly Pfiffikus, alias Beate Buhrmann (links), und Dr. Roberta Concerta, alias Regina Lorenz. Im Axel-Kostüm steckte Tobias Wachter, der stellvertretend für alle Auszubildenden von OMIRA 398,10 Euro überreichte. Den Geldbetrag hatten die zwölf Auszubildenden gesammelt. An der Weihnachtsfeier hatten sie einen internen Jahresrückblick aufgeführt und gefilmt. Die DVD verkauften sie an Kollegen. "Mit dem Geld wollen wir die Klinik-Clowns unterstützen. Dies ist ein tolles Projekt. Die Clowns helfen kranken Kindern", sagt Ellen Maurer, BA-Studentin bei OMIRA.


Geschäftsführer Ralph Wonnemann zu Gast bei Regio TV "Chefsache"

Ravensburg, 22. Februar 2016

Am 24.02.2016 wird der OMIRA Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Herr Prof. Dr. Holzner von der Universität Triesdorf mit dem RegioTV Geschäftsführer, Herrn Benzmann zu dem Thema „Nachhaltige Landwirtschaft – nachhaltige Milchwirtschaft“ im Dialog stehen.

Sendezeiten: 18:45 Uhr (Erstausstrahlung)

http://www.regio-tv.de/video/405979.html


OMIRA setzt auf Ökostrom

Die OMIRA, milchverarbeitender Betrieb mit Sitz in Ravensburg, bezieht Ökostrom von der Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS). Seit dem 1. Januar beliefert das örtliche Versorgungsunternehmen sowohl die Verwaltung als auch die Produktionsstätten in Ravensburg und Neuburg/Donau mit Ökostrom. Die Molkerei, die mit lactosefreien Milchprodukten bundesweit Marktführer ist, macht damit einen entscheidenden Schritt in Richtung umwelt- und klimaschonender Unternehmensführung. "Wir haben bereits eine Vielzahl an Maßnahmen eingeleitet. Ab 2016 arbeiten wir CO2-neutral. Das ist uns wichtig, denn Klimaschutz sichert auch die Produktionsgrundlage für die Landwirte in unserer Region und damit unseren Rohstoff: die Milch", berichtet Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA.

 

Nachhaltige Partnerschaft

Durch ein attraktives Angebot, das auch ein hohes Maß an Flexibilität beim Strombezug beinhaltet, und die nachhaltige Unternehmensausrichtung hat die TWS bewiesen, dass sie der ideale Partner ist. "OMIRA trägt als lebensmittelverarbeitender Betrieb eine hohe Verantwortung. Mit ihrem Engagement für die Energieeffizienz im Betrieb, zeichnet sich das Unternehmen auch beim Umwelt- und Klimaschutz aus", sagt Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der TWS. Mit 100 Prozent Ökostrom kann das milchverarbeitende Unternehmen künftig auch bei seinen Abnehmern im Lebensmitteleinzelhandel und bei den Konsumenten punkten, die zunehmend auf Nachhaltigkeit achten.


OMIRA verkauft Immobilie in Rottweil

Immobilie am ehemaligen Standort Rottweil an die Conzept Immobilien GmbH in Balingen verkauft

Ravensburg, 18.01.2016

PRESSEMITTEILUNG

Im Oktober 2014 hat die OMIRA GmbH die Produktion im Zweigbetrieb Rottweil eingestellt. Nun wurde mit der Conzept Immobilien GmbH ein Käufer für das Objekt gefunden. Das Unternehmen realisiert auf dem Gelände den Neubau eines Autohauses für verschiedene namhafte Automarken. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Vertraulichkeit vereinbart. Die süddeutsche Molkerei freut sich, dass mit der Conzept Immobilien GmbH ein solider Käufer, und für den Standort Rottweil mit dem geplanten Autohauskonzept eine sinnvolle und wirtschaftlich attraktive Lösung, gefunden wurde.


OMIRA stellt mit "Strategie 2020 plus" die Weichen für die Zukunft Ravensburg

Ravensburg, 13.01.2016 

PRESSEMITTEILUNG

Nach zwei Jahren erfolgreicher Restrukturierung geht die OMIRA weitere wichtige Schritte, um die Zukunft für das Unternehmen und seine Mitglieder zu gestalten. Mit der vorgestellten "OMIRA Strategie 2020 plus" rüstet sich das Unternehmen, um den steigenden Herausforderungen am Milchmarkt gewachsen zu sein. Wichtige Elemente des Konzepts sind der besondere Ursprung des Rohstoffs Milch sowie ein klares Bekenntnis zu Qualität und "Nachhaltigkeit", dem die OMIRA mit einem konsequenten Nachhaltigkeitsmodell Rechnung trägt.

Im August 2013 präsentierte die OMIRA ihr Restrukturierungskonzept mit dem Ziel, die Stabilität der OMIRA zurückzugewinnen und gemeinsam mit ihren Mitgliedern das voraussichtlich herausfordernde Milchjahr 2015 solide zu meistern; der Wegfall der Milchquote war absehbar. Diese obersten Restrukturierungsziele wurden erreicht. Positive Geschäftsergebnisse, finanzielle Entschuldung sowie ein in den Jahren 2014 und 2015 überdurchschnittlich ausgezahltes Milchgeld dokumentieren die wiedergewonnene Stabilität und schaffen eine gute Ausgangsbasis für die Zukunft, die es zu gestalten gilt.

Die Marktsituation ist bereits seit Sommer 2014 durch fallende Verwertungen und eine andauernde Unsicherheit geprägt. Auch für das Jahr 2016 stellt die OMIRA angesichts der aktuellen politischen Situation und der weltweiten Milchmengenentwicklung eine sehr verhaltene Prognose. Gemäß eigener Recherchen und Experten-Meinungen ist jedoch langfristig weiterhin ein erhebliches Wachstum am Weltmarkt für Milchprodukte absehbar. Dieses wird in den Schwellenländern stattfinden, nicht aber in West-Europa. Ab 2017 sollte sich das Marktpreisniveau verbessern, aber zukünftig auch sehr volatil bleiben. Diese herausfordernde Marktsituation fand in der Entwicklung der "OMIRA Strategie 2020 plus" besondere Beachtung.

Für die Zukunftsgestaltung des süddeutschen Unternehmens waren Schlüsselfragen zu klären, z.B.: Wie kann die OMIRA langfristig stabil an den internationalen Möglichkeiten partizipieren und ihr Geschäft über das -für deutsche Molkereien normale - Exportgeschäft mit Händlern/Agenten hinaus nachhaltig aufstellen? Wie geht die Molkerei mit den Besonderheiten der Genossenschaft um, wie z.B. der Unterschiedlichkeit der bäuerlichen Strukturen und ihren strukturellen Entwicklungen?

Mit "OMIRA 2020 plus" wurde daher erstmals in der Geschichte der Molkerei im Herbst 2014 ein systematisches Strategieprojekt aufgesetzt. Nach einer einjährigen Projektphase, in der eine Vielzahl von OMIRA-Mitarbeitern, Aufsichtsrat, Kunden, Lieferanten und Experten im regelmäßigen Austausch standen, wurde im Oktober 2015 die "OMIRA Strategie 2020 plus" vom OMIRA-Aufsichtsrat einstimmig verabschiedet.

Das Leitbild von "OMIRA 2020 plus" ist die konsequente Positionierung als langfristig stabile Molkerei der attraktiven Regionen und im Eigentum ihrer ca. 3000 Mitglieder. Eckpfeiler dieses Leitbilds sind die kontinuierliche Verwertungssteigerung auch durch Partnerschaften im internationalen Geschäft und die Risikodämpfung durch eine fokussierte 3-Säulen-Strategie. Die schon seit 2013 praktizierte hohe Transparenz und Zuverlässigkeit für die Eigentümer und Geschäftspartner ist dafür Grundvoraussetzung.

Die OMIRA-Milch stammt aus vielen anerkannten Regionen mit "Qualitätsprädikat" wie z.B. Alpen, Allgäu, Bodensee, Bayern und Schwarzwald - dieser Mix an besonderer Herkunft ist ein wichtiges Alleinstellungmerkmal der OMIRA und wird neben einer hohen Produktqualität und dem Nachhaltigkeitskonzept künftig ein essentieller Baustein in der Unternehmensentwicklung sein. Mit einem deutlich schnelleren Innovationsprozess und der Fähigkeit zur dokumentierbaren, separaten Verarbeitung dieser besonderen Rohstoffe werden weitere wichtige Weichen gestellt.

Die Geschäftsfelder "MinusL/laktosefrei", "Industrieprodukte", "Frische/Weiße Linie" werden fokussiert mit eigenen Mitteln weiterentwickelt. Qualitatives Wachstum steht im Vordergrund. Gleichzeitig werden die Ansätze für den Ausbau des Geschäfts in die Wachstumsmärkte gemeinsam mit Partnern konsequent weiter vorangetrieben.

MinusL & laktosefrei: Mit der Marke MinusL ist OMIRA seit 15 Jahren nationaler Innovations- und Marktführer im Bereich laktosefreier Produkte. In diesem Bereich liegt eine der Kernkompetenzen der Molkerei, die durch Produktinnovationen und eine internationalere Markenführung weiter ausgebaut wird.

Frische/Weiße Linie: Ausbau der regionalen Marken, Weiterentwicklung der Dessert-Kompetenz sowie Verstärkung des Innovationsmanagements sind die Eckpfeiler des Vorgehens. Aktuell wird die regional bekannte OMIRA-Marke einem Relaunch unterzogen. Ziel ist es, die Marke moderner und emotionaler zu gestalten und als Premiumprodukt neu zu positionieren.

Industriegeschäft: Im Hauptgeschäftsfeld der OMIRA steht die Ausweitung der technischen Möglichkeiten im Vordergrund. Mit der Modernisierung und Erweiterung der Anlagen werden Möglichkeiten geschaffen, um beispielsweise neue Markt- und Kundensegmente zu erschließen aber auch den bewährten Partnern ein noch besseres Leistungsspektrum anzubieten. Auch hier gilt qualitatives Wachstum vor Mengenentwicklung.

Übergreifende Partnerschaften: Seit 2013 führt die Molkerei Gespräche mit Unternehmen, die Interesse an den speziellen Herkunftsregionen der OMIRA-Milch und der MinusL/laktosefrei Kompetenz haben sowie Wert auf hochqualitative Industrieprodukte legen. Im Herbst 2013 wurde die Zusammenarbeit mit Mondelez in eine langfristige Kooperation gekleidet. Neben der Weiterentwicklung dieser Zusammenarbeit sollen zusätzliche Partnerschaften aufgebaut werden. Ziel der OMIRA ist es, ein oder zwei weitere langfristig angelegte Win-Win-Verbindungen einzugehen. Die Entscheidung für einen geeigneten Partner, mit dem auch ein langfristig stabiler Zugang zu den Wachstumsmärkten geschaffen werden soll, stellt einen systematischen Prozess dar, für den sich die OMIRA ausreichend Zeit nehmen wird.

 

OMIRA investiert bis 2020 ca. 60 Millionen Euro in Ravensburg und Neuburg

Die Produktionsstandorte Ravensburg und Neuburg wurden bereits in 2015 auf die neuen Schritte vorbereitet. In beide Standorte wird auch zukünftig fokussiert investiert, um die konsequente Weiterentwicklung der jeweiligen Produktionsschwerpunkte zu ermöglichen. Sämtliche Maßnahmen sind strukturiert ausgearbeitet und in Projektpläne umgesetzt. Ziel ist es, bis 2020 ca. 60 Mio. Euro in Steigerung der Effizienz, Flexibilität, Qualität und Verwertung zu investieren. Die OMIRA kann dieses Volumen zum großen Teil aus eigener Kraft mit einer Kreditaufnahme von max. 20 Mio. Euro finanzieren. Getreu der eigenen Risikophilosophie wird die Finanzverschuldung und damit auch die Belastung bzw. das Risiko für die Eigentümer bewusst niedrig gehalten.

Mit den in der Strategie "OMIRA 2020 plus" vorgesehenen Maßnahmen und Projekten soll die Molkerei langfristig den steigenden Herausforderungen am volatilen Milchmarkt gewachsen sein. Die erfolgreiche Umsetzung erfordert nun ein hohes Engagement aller Beteiligten. Mit einer gezielten Unternehmenssteuerung, der Weiterentwicklung und dem Aufbau von Partnerschaften wird die OMIRA diesen Weg gemeinsam mit ihren Eigentümer gehen.

 

OMIRA-Nachhaltigkeitskonzept

Die Zukunft unseres Planeten Erde ist ein Kernthema für alle, so auch für die Milchwirtschaft. Für eine zukunftsfähige Gestaltung der OMIRA stellt das Thema Nachhaltigkeit einen wichtigen Eckpfeiler dar, der im Rahmen der Strategie 2020 plus eine große Rolle spielt.

Die OMIRA muss als verantwortungsbewusstes Unternehmen mit genossenschaftlichen Werten selbstverständlich gewinnorientiert im Sinne ihrer Mitglieder handeln. Gleichzeitig darf nachhaltiges Wirtschaften und der Schutz der Umwelt nicht außer Acht gelassen werden. Dies war die Motivation der OMIRA, sich in 2015 für die Einführung eines Nachhaltigkeitsmanagements zu entscheiden. Nach einer intensiven Entwicklungsphase, in die auch externe Experten wie z.B. das Unternehmen Zukunftswerk einbezogen wurden, startet die Molkerei in 2016 mit einem belastbaren und professionellen Nachhaltigkeitskonzept.

Basis des Modells ist ein gesamtheitlicher Ansatz, der die drei Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales einschließt. Das Nachhaltigkeitsmodell bezieht sich zum einen auf die Produktion in der Molkerei und zum anderen auf das agrarwirtschaftliche Nachhaltigkeitskonzept für ihre Landwirte.

In 2015 hat die Molkerei bereits erste Akzente in der Umsetzung des Modells gesetzt: Verbesserte Energieeffizienz, Beitritt in den Global Compact der Vereinten Nationen, Durchführung eines Sozial-Audits und Erstellung eines CO2-Fußabdrucks. Den CO2-Ausstoß wird die OMIRA durch bereits eingeleitete Maßnahmen und Umstellung auf 100% Ökostrom wesentlich absenken können. Ab 2016 wird die Molkerei zusätzlich ihren CO2-Fußabdruck mit Hilfe von UN-Emissionsrechten kompensieren und damit für die kommenden Jahre ein klimaneutrales Unternehmen sein.

Das agrarwirtschaftliche Nachhaltigkeitskonzept wurde in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Holzner und seinem Team von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie dem Agrarbeirat der OMIRA als Repräsentanten der Milcherzeuger entwickelt. Neben den derzeit intensiv diskutierten Themen Tierwohl und Umwelt, wird in dem neu entwickelten Konzept auch der Landwirt in den Mittelpunkt gestellt. Hier soll der Schwerpunkt auf das soziale Engagement, gesundheitsfördernde Maßnahmen und Fortbildung gelegt werden. Die OMIRA möchte mit dem Nachhaltigkeitskonzept dokumentieren, dass ihre Landwirte verantwortungsbewusst mit den Tieren und der Umwelt umgehen. Besondere Leistungen werden zukünftig auch gesondert honoriert.

Mit der "OMIRA Strategie 2020 plus" inklusive des "OMIRA-Nachhaltigkeitskonzepts" sieht das genossenschaftliche Unternehmen eine solide Basis für sich und seine Milcherzeuger, um zuversichtlich in die Zukunft blicken zu können.